ESA ELECTRONIC ENGINEERING
ELEKTRONISCHE GERÄTESYSTEME LUFT GASFILTRATION
 
 
App
ESA-PRODUKTANWENDUNGEN
   
•   Respekt vor der Umwelt •   Sicherheit in der industriellen Produktion
•   Einsparungen bei Strom- und Verwaltungskosten •   Einsparungen bei den Wartungskosten
   
 
 
VERWENDUNG VON AUSRÜSTUNG IN DER INDUSTRIELLEN FILTERUNG
 
Bei den meisten industriellen Produktionsprozessen werden feste Stoffe bewegt, die gesundheitsschädlichen Staub erzeugen können, der in die Umwelt freigesetzt wird.

Um zu verhindern, dass sich der bei der Produktion entstehende Staub in der Umwelt verteilt, werden Luft-/Gasfiltrationssysteme eingesetzt.

Diese Systeme sind mit elektronischen Steuereinheiten ausgestattet, sogenannten Sequenzern oder Zyklustimern, die die Ventile steuern, aus denen der Reinigungszyklus, auch Waschzyklus genannt, besteht.

Der Reinigungszyklus hält die Filterteile, ob Hülsen oder Patronen, innerhalb der vom Systemhersteller angegebenen dP-Werte (Differenzdruck zwischen den Punkten P1 und P2).

Die Sequenzer sind mit den Ventilen verbunden, die den Waschzyklus aktivieren.

Die Ventile werden ihrerseits in das Druckluftsystem eingeführt.

Durch Aktivierung des Waschzyklus üffnen sich die Ventile, wodurch Druckluft in die Filterbereiche (Hülsen oder Kartuschen) strömt und diese durch die Vibrationswirkung der Schüsse vom Staub befreit.
 
WASCHGANGBRTRIEB MIT dP-STEURUNG
 
Durch Aktivierung des Waschzyklus werden die Ventile geöffnet, wodurch Druckluft in die Filterbereiche (Schläuche oder Beutel) strümt und diese durch die Vibrationswirkung der Schüsse vom Staub befreit.

dP = Differenzdruck des Filters zwischen Staubeinlassbereich und Luftauslassbereich nach dem Filtermedium.
 
dP-Werte. Während des Betriebs des Systems bewirkt das Filtersystem durch das Zurückhalten des Staubs auf seiner Oberfläche einen Anstieg des dP-Wertes, der den ON-Schwellenwert erreicht.

Dieser Zustand aktiviert den Reinigungszyklus CYCLE ON und beendet den Reinigungszyklus bei einem anderen voreingestellten Schwellenwert CYCLE OFF.

Diese Einstellung ist sehr wichtig und ermöglicht es dem Filter, innerhalb der vom Systemhersteller vorgegebenen Werte ordnungsgemäss zu funktionieren, wodurch sich der Druckluftverbrauch entsprechend reduziert.

Max dP-Alarmwerte Diese Werte legen den maximalen Betriebswert des Systems fest, ab dem die Notfallsituation über die Alarmkontakte signalisiert werden muss.
 
UMWELTSICHERHEIT MIT TRIBO-ELEKTRISCHEN TC-SONDEN
 
Die bei den Prozessen entstehenden Staubpartikel sind nicht nur gesundheitsschädlich für die Anlagenarbeiter, sondern können auch sehr gefährlich für die Umwelt sein und in einigen Fällen Brände oder Explosionen verursachen.

Um die Verbreitung von Staub in der Umwelt zu verhindern, bietet ESA triboelektrische Sonden aus eigener Produktion an.

Die im Luft-/Gasauslassbereich nach dem Filtersystem positionierten TC-Sonden signalisieren Staubemissionen in die Umgebung, die durch Beschädigungen von Filterteilen wie Beuteln oder Patronen verursacht werden.

Bei Vorhandensein möglicher explosionsgefährlicher Emissionen ist die Verwendung von Geräten mit ATEX-Kennzeichnung je nach den Eigenschaften des Arbeitsbereichs zwingend erforderlich.
Siehe Atex-Tabellen
 
STROMKOSTEN SPAREN
 
Durch eine angemessene Anpassung der Betriebsparameter der Steuereinheit gemäss den Angaben des Systemherstellers (Waschzyklen/h und dP-Betriebswerte des Systems) werden erhebliche Kosteneinsparungen gewährleistet.

Erfahrungsgemäss lassen sich durch eine gute Abstimmung der Betriebsparameter Einsparungen von bis zu 30 % des Stromverbrauchs erzielen, indem die Verschwendung der vom Waschsystem verwendeten Druckluft vermieden wird.

Das Hauptziel ist die optimale Instandhaltung des Filtersystems durch möglichst wenige Spülzyklen und minimale Entlüftungszeiten gemäss den Anweisungen des Ventilherstellers. Entlüftungszeiten werden häufig falsch eingestellt, was zu unnütigem Luftverlust führt.
 
EINSPARUNG DER KOSTEN FÜR FILTERMATERIALIEN
 
Auch der Verschleiss von Filterkomponenten und Ventilen darf nicht aussr Acht gelassen werden, da eine falsche Einstellung der Betriebsparameter ihre Lebensdauer im Laufe der Zeit erheblich verkürzt und zu zusätzlichen Kosten führt.

Zu diesem Zweck muss die korrekte Einstellung der folgenden Parameter sorgfältig geprÜft werden:

Arbeitszeit wird auch als Ansprechzeit der Magnetventile oder bei pneumatischen Ventilen als Pilotventile bezeichnet (es wird empfohlen, die Anweisungen des Ventilherstellers zu befolgen).

Pause zwischen den einzelnen Schüssen einhalten und dabei auf die Dimensionierung des Druckluftsystems achten, das den Betriebsdruck zum Zeitpunkt des Schusses gewährleisten muss.

Zu kurze Pausen zwischen der Aktivierung eines Ventils und des nächsten verhindern, dass das Druckluftsystem die erwarteten Betriebswerte erreicht.

Diese Situation ist sehr gefährlich für die ordnungsgemässe Funktion der Waschanlage, denn wenn der Druck an den Ventilen niedriger als der voreingestellte Wert ist, example 5 atm, sondern nur 2 atm, wird die Wirkung des Druckluftstosses auf die Filterteile (Hülsen oder Patronen) zunichte gemacht, was zu einer mangelhaften Reinigung führt.
 
KOSTENEINSPARUNGEN DURCH VORBEUGENDE KONTROLLE VON BETRIEBSSTÖRUNGEN
Die Kontrollmassnahmen zur Vermeidung von Kosten durch Fehlfunktionen basieren im Wesentlichen auf drei Punkten:

1 Mit CT-Sonden auf beschädigte HÜlsen prÜfen.

Beschädigungen der Filterteile ermöglichen es, dass umweltschädlicher Staub in die Atmosphäre gelangt, was schwerwiegende Folgen für die umliegende Umwelt hat und erhebliche Kosten und Strafen nach sich zieht.

2 Überprüfung der ordnungsgemÄssen Funktion der Zündventile.

Die ordnungsgemässe Funktion der Ventile ist unerlässlich, um sicherzustellen, dass das Filtersystem wie vorgesehen funktioniert.

Ventile können aufgrund von zufälligen Anomalien elektrische, pneumatische oder mechanische Probleme aufweisen.

Durch die Verwendung des geeigneten TP30-Druckmessumformers können solche Probleme verhindert und gemeldet werden.

Durch den Vergleich des Druckabfalls im Druckluftbehälter über TP30 mit der Ventilbetätigung lässt sich die Reaktion auf die Betätigung ermitteln. Reagiert TP30 nicht, bedeutet dies, dass das Ventil nicht betätigt wurde und somit nicht funktioniert.
3 Úberprüfung der Alarmwerte für max dP

Ein Anstieg des dP-Wertes, der Druckdifferenz zwischen Lufteinlass und -auslass des Filtersystems, über die Grenzen des normalen Betriebs hinaus kann zu ernsthaften Problemen im Produktionszyklus führen, in dem sich das Filtersystem befindet.

Dieser Alarm wird durch einen Kontakt im Klemmenblock signalisiert.

Die Ursachen dieser Probleme können pneumatischer oder elektrischer Natur sein (fehlerhafte elektrische Verbindung, unterbrochenes Magnetventil).

Ein Mangel an Druckluft kann eine der Hauptursachen dafür sein, dass der maximale dP-Wert den Alarmschwellenwert überschreitet.

Es wird empfohlen, einen Druckschalter am Druckluftbehälter zu installieren, um das Reinigungssystem zu aktivieren. Der TP30 kann für die Doppelfunktion der Schusssteuerung und des Druckschalters verwendet werden.

Elektrische Probleme können sowohl das elektrische System des Ventils als auch die ordnungsgemässe Funktion des Sequenzers beeinträchtigen.

Mit geeigneten Vorkehrungen können solche Anomalien verhindert und durch Alarme gemeldet werden.
 
EINSPARUNGEN DURCH KONTINUIERLICHE ÜBERWACHUNG DES SYSTEMBETRIEBS
 
Ein weiterer wichtiger Kontrollfaktor für die Planung der Systemwartung ist die Überwachung und Erfassung von Betriebsdaten, wodurch Ausfallzeiten aufgrund von Störungen reduziert werden.

Die Erfassung von Systembetriebsdaten ermöglicht die Speicherung des Parameterverlaufs und die Hervorhebung von Fehlfunktionen, wodurch die Planung von Wartungsmassnahmen bei Produktionsstillstand, beispielsweise während Feiertagen oder anderen Pausen, ermöglicht wird.

Diese Steuerung kann durch Anschluss der betreffenden Geräte an einen entfernten PC erfolgen.

Auf PCs muss zu diesem Zweck spezielle Software installiert sein, wie zum Beispiel: ESANET

Alternativ ist es möglich, die Geräte über Feldbus an FIELDBUS anzuschliessen.

Für weitere Informationen und Details wenden Sie sich bitte an das technische Büro: ESA Electronic Engineering